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Bilder zeigen eine Eruptionsfolge am 12.06.2003. Beim Aufnahmeprozess
wurde vor allem auf die exakte Scharfeinstellung geachtet (dies
garantiert allerdings noch keine scharfen Bilder). Die VLC2 mit
binokularem Fernrohraufsatz ist mit einer Klarglasscheibe plus
Fadenkreuz ausgestattet. Obwohl mit rel. hohen Brennweiten gearbeitet
wird, besteht immer die Gefahr der Akkomodation. Bei dieser
sehr hellen Erscheinung wurde deshalb bewusst versucht, Strukturen in
der Protuberanz mit Teilen des Fadenkreuzes gleichzeitig wahrzunehmen,
die Luftunruhe zu beobachten und scharfzustellen. Ein sehr schwieriges
Unterfangen, da auch immer wieder die Nachführung korrigiert werden
musste. Es zeigte sich, dass es ähnliche Schwierigkeiten gibt wie bei
der mikrometrischen Planetenbeobachtung. In den 80iger Jahren hatte ich
mal versucht mit dem Zeißschen Okularschraubenmikrometer Objekte auf
Jupiter zu vermessen. Das Problem bestand immer darin, dass entweder
der Faden scharf gesehen wurde, dafür verschwamm das Objekt oder
umgekehrt. Ein ähnliches Phänomen trat auch hier auf, obwohl binokular
beobachtet wurde. Meine These zum Problem
diesbezüglich ist : Hat man den exakten Fokus eingestellt, so fällt das
gleichzeitige Wahrnehmen vom Fadenkreuz auf der Klarglaslupe und
Strukturen in der Protuberanz leicht. Gibt es Differenzen zwischen
beiden Ebenen ist ein gleichzeitiges wahrnehmen nicht möglich. Bei den
nachfolgenden Beobachtungen soll auf dieses Problem besonders geachtet
werden. In der Literatur finden sich viele
Hinweise, dass man ab einer bestimmten Brennweite nicht mehr
"Durchakkomodiert". Dieser Meinung kann ich mich, zumindest bei
Brennweiten um 10-12m, nicht anschließen. Versuche ohne Klarglaslupe,
nur mit einem Faden quer über die Kamera - Lupenebene gespannt,
scheiterten kläglich -sichtbar an einer hohen Ausschussquote der Bilder.
Alle Bilder sind auf TP 2415 und Ilford
Multigrade seidenmatt abgezogen und danach mit 600dpi gescannt worden.
Es wurde außer einer einfachen Helligkeitsanpassung (Menü "Kontrast und
Helligkeit") keine weitere Bildbearbeitung vorgenommen.
Die Bilder sind in zeitlicher Reihenfolge von links nach
rechts zeilenweise angeordnet. |